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Kein Gelaber – nur Rezepte. Zufallsrezept

Rosenkohl-Schupfnudel-Pfanne

Diese Rosenkohl-Schupfnudel-Pfanne mit knusprigem Speck und Parmesan steht in 30 Minuten auf dem Tisch. Röstaromen statt Kohlgeruch: So wird auch der größte Rosenkohl-Skeptiker glücklich.

Vorbereitung
10 Min
Kochen / Backen
20 Min
Gesamt
30 Min
Schwierigkeit
Einfach
Zu den Zutaten
Rosenkohl-Schupfnudel-Pfanne
Schupfnudel-Rosenkohl-Pfanne, Bild KI-erzeugt.

Zutaten

3 Portionen

Zutaten antippen, um sie beim Einkaufen oder Abwiegen abzuhaken.

Zubereitung

  1. Bringe in einem Topf reichlich Salzwasser zum Kochen. Putze währenddessen den Rosenkohl: Schneide den Strunk knapp ab, entferne welke äußere Blätter und halbiere die Röschen. Sehr große Röschen viertelst du.
  2. Blanchiere den Rosenkohl etwa 6 Minuten im kochenden Salzwasser. Gieße ihn ab und lass ihn gut abtropfen. Er sollte noch deutlich Biss haben, fertig gart er später in der Pfanne.
  3. Lass die Speckwürfel in einer großen Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze knusprig aus. Nimm den Speck dann mit einer Schaumkelle heraus, das Fett bleibt in der Pfanne.
  4. Brate die Schupfnudeln im Speckfett und ggf. etwas zusätzlichen Speiseöl oder Butterschmalz bei mittlerer bis hoher Hitze rundherum goldbraun, das dauert etwa 8 Minuten. Wende sie nur gelegentlich, damit sie Farbe bekommen.
  5. Füge den Rosenkohl hinzu und brate alles gemeinsam noch etwa 4–5 Minuten, bis auch der Rosenkohl gebräunt ist.
  6. Würze mit Paprikapulver, Muskatnuss und Pfeffer und salze vorsichtig, denn Speck und Parmesan bringen schon einiges an Salz mit. Schwenke alles noch 1–2 Minuten durch.
  7. Reibe den Parmesan nach Geschmack fein oder grob. Rühre die Hälfte direkt in der Pfanne unter und streue den Rest beim Servieren über die Rosenkohl-Schupfnudel-Pfanne.

Das brauchst du

  • Große Pfanne (mind. 28 cm, am besten Gusseisen oder Edelstahl)
  • Topf
  • Schaumkelle
  • Feine Reibe

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Mehr zum Rezept

Rosenkohl hat bei vielen einen schlechten Ruf. Meistens, weil er zu lange im Wasser vor sich hin gekocht hat und am Ende grau, matschig und bitter auf dem Teller liegt. In dieser Rosenkohl-Schupfnudel-Pfanne bekommt er endlich, was er verdient: Röstaromen, knusprigen Speck und eine ordentliche Portion Parmesan. Dazu goldbraun gebratene Schupfnudeln und nach gut einer halben Stunde steht ein deftiges Herbstessen auf dem Tisch, bei dem auch erklärte Kohlmuffel nachnehmen.

Warum dieses Rosenkohl-Schupfnudel-Pfanne Rezept funktioniert

Der Trick ist die Kombination aus kurzem Blanchieren und scharfem Anbraten. Durch das Vorgaren wird der Rosenkohl innen zart, in der Pfanne bekommt er dann auf der Schnittfläche eine dunkle, fast nussige Kruste. Der Speck liefert nicht nur Geschmack, sondern auch gleich das Bratfett für die Schupfnudeln, du brauchst also kein zusätzliches Öl. Muskatnuss ist der klassische Partner für Kohl und Kartoffeln, edelsüßes Paprikapulver bringt Farbe und eine leicht süßliche Note. Und der Parmesan? Der macht aus einer guten Schupfnudelpfanne eine richtig gute.

Rosenkohl: Saison und Einkauf

Rosenkohl ist ein echtes Wintergemüse und hat ungefähr von Oktober bis März Saison. Am besten schmeckt er nach dem ersten Frost, denn dann wird er milder und weniger bitter. Mehr dazu, warum das so ist und wie gesund das Gemüse ist, erklärt Ökotest.
Bei den allermeisten Sorten aus dem Supermarkt wurde die Bitterkeit und der so typische, aber oft verhasste Kohlgeschmack herausgezüchtet. Brussels Sprouts schmecken heute nicht mehr so stark, wie noch in deiner oder meiner Kindheit.

Achte beim Einkauf auf feste, geschlossene Röschen ohne gelbe Blätter. Möglichst gleich große Röschen sind ideal, weil sie in der Pfanne gleichmäßig garen.

Schupfnudeln: gekauft oder selbst gemacht?

Für diese Rosenkohl-Schupfnudel-Pfanne nehme ich ganz bewusst Schupfnudeln aus dem Kühlregal. Sie sind vorgegart, müssen also nur noch gebraten werden, und das macht das Rezept so feierabendtauglich. Wichtig: Brate sie nicht zu dicht in der Pfanne, sonst dämpfen sie statt zu bräunen.

Aufpassen solltest du auch bei der Menge Öl, die du zum Braten verwendest: Manche Schupfnudeln aus dem Kühlregal wurden als Trennmittel mit Öl eingesprüht, hier kannst du entsprechend weniger Bratenöl einsetzen oder sogar ganz darauf verzichten.

Bei anderen Schupfnudeln wird auf diese Ölbehandlung verzichtet, da kommt häufig ein großer Block Schupfnudel aus der Tüte gerutscht. Wenn du diese Schupfnudeln etwas früher aus dem Kühlschrank holst und erst bei geringer Temperatur in der Pfanne erwärmst, lösen sie sich ganz gut. Verzichte aber auf zu viel Gestochere mit dem Pfannenwender, sondern zerbrechen die Nudeln nur.

Wenn du Zeit und Lust hat, kannst du die Kartoffelnudeln natürlich auch selbst machen. Eine schöne Anleitung, die sogar vegan und glutenfrei ist, findest du bei Elavegan. Aber Achtung: Damit die Schupfnudeln gleichmäßig und nicht zu weich werden, braucht es etwas Zeit und vor allem viel Übung.
Ich bekomme das bis heute noch nciht richtig gut hin …

Variationen der Schupfnudelpfanne

Das Grundprinzip dieser Schupfnudel-Pfanne lässt sich wunderbar abwandeln:

  • Vegetarisch: Lass den Speck weg, brate die Schupfnudeln in Butterschmalz und nimm geräuchertes statt edelsüßes Paprikapulver. Weitere fleischlose Ideen findest du in meiner Kategorie vegetarische Rezepte.
    Vegan geht übrigens auch: LIDL hat richtig gute vegane Schupfnudeln im Angebot, statt Butter oder Butterschmalz kannst du zum Anbraten natürlich auch Sonnenblumenöl oder ein vergleichbares Speiseöl verwenden und den Parmesan lässt du einfach weg.
  • Mit Rotkohl statt Rosenkohl: Eine fruchtige Variante mit Apfel und Zwiebel gibt es bei Madame Cuisine: Schupfnudelpfanne mit Rotkohl.
  • Mit Salsiccia: Statt Speck kannst du auch das Brät grober italienischer Bratwurst anbraten, so wie in meiner Salsiccia Bolognese. Die grobe Bratwurst und der feine Fenchel-Geschmack passen super zum Rosenkohl!

Du kannst nicht genug von Speck bekommen? Dann probier unbedingt auch meine Quiche Lorraine.

Was passt zur Rosenkohl-Schupfnudel-Pfanne?

Die Pfanne ist ein vollständiges Hauptgericht und braucht eigentlich keine Beilage. Wer mag, serviert einen grünen Salat mit Essig-Öl-Dressing dazu, die Säure tut dem deftigen Essen gut. Und wenn danach noch Platz ist, bleibst du regional und machst zum Nachtisch einen Kaiserschmarrn.

Das passt auch

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Rosenkohl-Schupfnudel-Pfanne Schritt 1 von 7
  1. Bringe in einem Topf reichlich Salzwasser zum Kochen. Putze währenddessen den Rosenkohl: Schneide den Strunk knapp ab, entferne welke äußere Blätter und halbiere die Röschen. Sehr große Röschen viertelst du.

Geschrieben von

Adrian

Ich bin Adrian und liebe Kochen. Wenn ich nicht gerade am Herd stehe oder meine Investments verblogge, dann schreibe ich hier alle Rezepte auf, die mir gut gefallen. Damit du sie nachmachen kannst!

Mehr über mich → 20 Rezepte