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Kein Gelaber – nur Rezepte. Zufallsrezept

Mürbeteig Plätzchen zum Ausstechen

Butterzarte Mürbeteig Plätzchen zum Ausstechen, mit nur 6 Zutaten im Teig. Der gelingsichere Klassiker für deine Weihnachtsbäckerei.

Vorbereitung
45 Min
Kochen / Backen
20 Min
Ruhen
1 Std 30 Min
Gesamt
2 Std 35 Min
Schwierigkeit
Einfach
Zu den Zutaten
Mürbeteig Plätzchen zum Ausstechen

Zutaten

50 Plätzchen

Für den Mürbeteig

Zum Verzieren

Zutaten antippen, um sie beim Einkaufen oder Abwiegen abzuhaken.

Zubereitung

Mürbeteig zubereiten

  1. Mehl, Puderzucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Eigelb dazugeben.
  2. Alles mit den Knethaken des Handrührgeräts kurz verkneten, bis sich Krümel bilden. Dann mit den Händen zügig zu einem glatten Teig zusammendrücken. Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh!
  3. Den Teig halbieren, jede Hälfte zu einer flachen Scheibe drücken, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Ausstechen und backen

  1. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
  2. Eine Teighälfte zwischen zwei Lagen Backpapier etwa 3–4 mm dick ausrollen. Plätzchen nach Lust und Laune ausstechen und auf das Blech legen. Teigreste kurz zusammendrücken, erneut ausrollen und ausstechen. Mit der zweiten Teighälfte genauso verfahren.
  3. Die ausgestochenen Plätzchen auf dem Blech noch einmal 10 Minuten kalt stellen. So behalten sie im Ofen ihre Form.
  4. Die Mürbeteig Plätzchen blechweise auf mittlerer Schiene 8–10 Minuten backen, bis die Ränder ganz leicht golden sind. Die Mitte darf noch hell sein.
  5. Die Plätzchen kurz auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig auskühlen lassen.

Verzieren

  1. Puderzucker und Zitronensaft zu einem dickflüssigen Zuckerguss verrühren. Er sollte langsam vom Löffel fließen.
  2. Die ausgekühlten Plätzchen mit dem Guss bestreichen und sofort mit Streuseln oder Zuckerperlen verzieren. Den Guss gut trocknen lassen, bevor du die Plätzchen in eine Dose schichtest.

Das brauchst du

  • Handrührgerät mit Knethaken
  • Nudelholz
  • Ausstechformen
  • Backpapier
  • Kuchengitter

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Mehr zum Rezept

Wenn es ein Gebäck gibt, das in keiner Keksdose fehlen darf, dann sind es Mürbeteig Plätzchen. Sterne, Herzen, Tannenbäume, Elche: Aus diesem Teig stichst du einfach alles aus. Mein Mürbeteig Plätzchen Rezept kommt mit nur sechs Zutaten aus, ist gelingsicher und ergibt butterzarte Kekse, die beim Backen ihre Form behalten. Genau so, wie Ausstechplätzchen sein müssen.

Was Mürbeteig Plätzchen so besonders macht

Mürbeteig heißt nicht umsonst so: Durch den hohen Butteranteil und das kurze Kneten bildet sich kaum Gluten. Der Teig bleibt „mürbe“, also zart und leicht brüchig. Die klassische Faustregel ist der 1-2-3-Teig: ein Teil Zucker, zwei Teile Fett, drei Teile Mehl. Ich nehme statt Kristallzucker Puderzucker, der löst sich schneller auf und macht die Plätzchen besonders fein. Ein Eigelb sorgt für Bindung und eine schöne goldene Farbe.

Denselben Teig, nur ohne Zucker, kennst du vielleicht schon als Boden meiner Quiche Lorraine. Und wie gut süßer Mürbeteig mit Frucht harmoniert, zeigt meine Lemontarte.

Die 3 goldenen Regeln für perfekte Mürbeteig Plätzchen

1. Kalte Butter. Schneide die Butter direkt aus dem Kühlschrank in kleine Würfel. Warme Butter macht den Plätzchenteig schmierig, die Plätzchen laufen im Ofen breit.

2. Kurz kneten. Nur so lange, bis alles gerade eben zusammenhält. Wer zu lange knetet, bekommt harte statt mürbe Plätzchen.

3. Kühlen, kühlen, kühlen. Mindestens eine Stunde muss der Teig in den Kühlschrank. Mein Profi-Trick: Auch die ausgestochenen Plätzchen noch mal zehn Minuten kalt stellen, bevor sie in den Ofen gehen. So bleiben die Konturen gestochen scharf.

Falls trotzdem mal etwas schiefgeht: Utopia hat eine gute Übersicht über die häufigsten Fehler beim Plätzchenbacken zusammengestellt.

Variationen: Ein Mürbeteig, viele Plätzchen

Das Schöne an diesem Mürbeteig Plätzchen Rezept: Es ist eine perfekte Basis für Experimente.

  • Zitronig: Gib den Abrieb einer halben Bio-Zitrone in den Teig.
  • Weihnachtlich: Ein Teelöffel Zimt oder etwas Lebkuchengewürz, fertig sind die Weihnachtsplätzchen.
  • Nussig: Ersetze 50 g Mehl durch gemahlene Mandeln. Damit bist du schon ganz nah an den Mandelplätzchen mit Marmelade von Bake to the Roots.
  • Gefüllt: Stich bei der Hälfte der Plätzchen ein Loch aus und klebe sie mit Johannisbeergelee zusammen, so entstehen Spitzbuben. Eine schöne Variante mit Mandel-Mürbeteig findest du bei Where Is My Spoon.
  • Geformt statt ausgestochen: Mit Nüssen und reichlich Vanille wird aus Mürbeteig ein Kipferl, etwa Omas Vanillekipferl bei Emmi kocht einfach.

Mürbeteig Plätzchen aufbewahren und vorbereiten

Butterplätzchen aus Mürbeteig halten sich in einer luftdichten Blechdose kühl und trocken gelagert locker drei bis vier Wochen. Wichtig: Erst einfüllen, wenn sie vollständig ausgekühlt und der Zuckerguss durchgetrocknet ist. Und nie zusammen mit weichem Gebäck wie Lebkuchen lagern, sonst verlieren sie ihren Knack. Mehr Tipps dazu hat Öko-Test.

Du willst vorarbeiten? Den rohen Teig kannst du flach gedrückt bis zu drei Monate einfrieren und über Nacht im Kühlschrank auftauen.

Und wenn deine Keksdose noch Gesellschaft braucht: Frankfurter Bethmännchen, Berliner Brot ohne Schokolade und gebrannte Mandeln wie vom Weihnachtsmarkt machen jeden bunten Teller komplett.

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Mürbeteig Plätzchen zum Ausstechen Schritt 1 von 10
  1. Mürbeteig zubereiten

    Mehl, Puderzucker, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel mischen. Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und zusammen mit dem Eigelb dazugeben.

Geschrieben von

Adrian

Ich bin Adrian und liebe Kochen. Wenn ich nicht gerade am Herd stehe oder meine Investments verblogge, dann schreibe ich hier alle Rezepte auf, die mir gut gefallen. Damit du sie nachmachen kannst!

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