Klassisches Lasagne Rezept
Dieses klassische Lasagne Rezept setzt auf ein langsam geschmortes Ragù aus Rinder- und Schweinehack mit Pancetta und eine cremige Béchamel mit Parmesan. Ehrliches Soulfood aus dem Ofen – Schicht für Schicht.
- Vorbereitung
- 30 Min
- Kochen / Backen
- 2 Std 30 Min
- Ruhen
- 15 Min
- Gesamt
- 3 Std 15 Min
- Schwierigkeit
- Einfach
Zutaten
Für die Sauce
Für die Béchamel
Zutaten antippen, um sie beim Einkaufen oder Abwiegen abzuhaken.
Zubereitung
Mise en Place
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Karotten, Sellerie, Zwiebeln putzen und fein würfeln
Pancetta würfeln
Alle übrigen Zutaten bereitstellen
Lasagne Sauce (Ragù)
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Pancetta in einem heißen Topf auslassen, mit einer Schöpfkelle abschöpfen und zur Seite stellen.
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Im ausgelassenen Fett der Pancetta Rinder- und Schweinehack in kleinen Portionen anbraten, mit der Schöpfkelle herausnehmen und zur Seite stellen.
So oft wiederholen, bis alles Hack krümelig angebraten ist. Sollte Fett zum Anbraten fehlen, etwas Speiseöl in den Topf geben. -
Sellerie, Möhren und Zwiebeln in der Butter anbraten, bis sie etwas Farbe bekommen haben.
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Tomatenmark hinzugeben und etwas anrösten.
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Gemüse mit Mehl bestäuben und etwas weiterbräunen.
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Mit Rotwein ablöschen und Wein einkochen lassen.
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Brühe hinzugeben, passierte Tomaten hinzugeben. Mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver würzen und ca. 2 Stunden bei niedriger Hitze köcheln lassen.
Béchamel
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Kurz vor Ende der Kochzeit der Sauce die Béchamel zubereiten.
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Dazu Butter in einem Topf schäumend aufkochen, Mehl einrühren und bei mittlerer Hitze anschwitzen.
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Milch schluckweise zur Mehlschwitze hinzugeben und mit dem Schneebesen immer direkt unterrühren, sodass keine Klümpchen entstehen.
Mit der restlichen Milch wiederholen, bis eine sämige Soße entsteht. -
Parmesan unterrühren und schmelzen.
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Mit geriebener Muskatnuss und Salz (bei Bedarf) abschmecken.
Lasagne schichten
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Lasagneplatten, Lasagnesauce und Béchamel abwechseln in einer ausreichend großen Form schichten, bis die Soße aufgebraucht ist.
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Zum Abschluss mit Mozzarella bestreuen und bei 200° C Ober-/Unterhitze noch einmal für 20 bis 30 Minuten backen, bis der Käse zerlaufen und die Lasagneplatten al dente sind.
Das brauchst du
- Schaumkelle
- backofenfeste Lasagneform
- großer Topf
- kleiner Topf
- Schneebesen
Mehr zum Rezept
Ja, diese Lasagne dauert. Aber die meiste Zeit steht das Ragù einfach auf dem Herd, blubbert leise vor sich hin, und deine Küche riecht nach Sonntag. Dieses Lasagne Rezept ist bewusst klassisch gehalten: langsam geschmortes Fleischragù, cremige Béchamel mit Parmesan, dazwischen Nudelplatten und obendrauf geschmolzener Mozzarella. Kein Schnickschnack – genau so muss eine Lasagne al forno schmecken.
Woher kommt die Lasagne?
Der Name ist deutlich älter als das Gericht, das wir heute kennen. Sprachforscher führen ihn auf das lateinische lasanum zurück, einen Kochtopf. Andere sehen den Ursprung im griechischen laganon, einem flachen Teigfladen, der in Streifen geschnitten wurde. Die Version mit Tomatensauce ist dagegen relativ jung und stammt wohl erst aus dem 19. Jahrhundert. Wer tiefer eintauchen will: Saveur hat die Geschichte der Lasagne schön aufgeschrieben.
In Italien gibt es heute vor allem zwei große Schulen: die Lasagne alla bolognese aus der Emilia-Romagna mit Ragù und Béchamel – das Vorbild für dieses Rezept – und die Lasagne napoletana aus dem Süden (dazu unten mehr).
Das Herzstück jeder Lasagne: das Ragù
Für die Sauce kombinierst du Rinder- und Schweinehack. Das Rind bringt Geschmack, das Schwein Saftigkeit. Dazu kommt Pancetta, deren Fett die Basis für alles Weitere bildet. Wie ernst die Italiener das nehmen, zeigt die Accademia Italiana della Cucina: Sie hat ihr Originalrezept für Ragù alla bolognese schon 1982 bei der Handelskammer in Bologna hinterlegt und 2023 aktualisiert. Auch dort steht Pancetta auf der Zutatenliste – Räucherspeck ist nicht so gern gesehen.
Wichtig: Brate das Hack portionsweise an. Packst du alles auf einmal in den Topf, kocht das Fleisch im eigenen Saft, statt Röstaromen zu bekommen. Danach darf das Ragù rund zwei Stunden bei niedriger Hitze schmoren. Wenn du auf Ragù stehst, probier auch meine Bolognese Salsiccia mit Fenchelbratwurst.
Béchamel ohne Klümpchen
Die Milch gibst du schluckweise zur Mehlschwitze und rührst jedes Mal sofort mit dem Schneebesen glatt. Lass die Sauce danach noch ein paar Minuten köcheln, damit der Mehlgeschmack verschwindet. Haben sich doch Klümpchen gebildet, hilft ein feines Sieb. Mehr Tricks rund um die Sauce findest du in diesem Béchamel-Grundrezept.
Lasagne schichten – und dann warten
Starte mit etwas Ragù auf dem Boden der Form, dann kleben die ersten Platten nicht fest. Den Abschluss bilden Béchamel und Mozzarella. Der schwerste Schritt kommt nach dem Backen: Lass die Lasagne 10 bis 15 Minuten ruhen, bevor du sie anschneidest. Dann hält jedes Stück seine Schichten. Übrigens: Am nächsten Tag aufgewärmt schmeckt sie fast noch besser – das Rezept ergibt nicht umsonst zehn Portionen.
Lasagne-Variationen: vom Süden bis zur selbst gemachten Platte
- Lasagne napoletana: In Neapel kommt keine Béchamel in die Form, sondern Ricotta, kleine frittierte Fleischbällchen und oft hart gekochte Eier. Traditionell gibt’s sie zum Karneval. Eine schöne Anleitung hat Stefan Gourmet.
- Frische Nudelplatten: Wer Zeit hat, macht die Platten selbst – das klappt sogar ohne Nudelmaschine, wie Utopia hier zeigt.
- Mehr aus dem Ofen: Du magst es überbacken? Dann stöber in der Kategorie Überbackenes oder probier die Quiche Lorraine.
Und weil nach so einem Lasagne Rezept eigentlich nur noch ein Nachtisch fehlt: Mein Tiramisù ohne Ei und Alkohol lässt sich prima am Vortag vorbereiten.
Das passt auch
- Überbackenes
- Überbackenes
- Hauptspeise
- Gebäck





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