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Kein Gelaber – nur Rezepte. Zufallsrezept

Kartoffelsalat mit Brühe nach schwäbischer Art

Klassischer schwäbischer Kartoffelsalat ohne Mayo: festkochende Kartoffeln, noch warm in dünne Scheiben geschnitten und mit heißer Brühe, Essig, Zwiebeln, Senf und Öl mariniert. Schlotzig, würzig und die perfekte Beilage zu Würstchen und Schnitzel.

Vorbereitung
20 Min
Kochen / Backen
25 Min
Ruhen
1 Std
Gesamt
1 Std 45 Min
Schwierigkeit
Einfach
Zu den Zutaten
Kartoffelsalat mit Brühe nach schwäbischer Art
Rezept für schwäbischen Kartoffelsalat ohne Mayonnaise, Bild von Rita

Zutaten

4 Portionen

Für den Kartoffelsalat

Zum Servieren

Zutaten antippen, um sie beim Einkaufen oder Abwiegen abzuhaken.

Zubereitung

Kartoffeln kochen

  1. Wasche die Kartoffeln und gib sie mit Schale in einen großen Topf. Bedecke sie mit Wasser, salze es leicht und lass die Kartoffeln zugedeckt 20–25 Minuten kochen, bis sie gerade gar sind. Mach die Messerprobe: Die Spitze sollte leicht hineingleiten, die Kartoffel aber nicht zerfallen.
  2. Gieße die Kartoffeln ab und lass sie 2–3 Minuten im offenen Topf ausdampfen.
  3. Pelle die Kartoffeln, solange sie noch heiß sind. Lass die Kartoffeln dann gut abkühlen und schneide sie in 2–3 mm dünne Scheiben. Gib die Scheiben in eine große Schüssel.
  4. Schneide die Salatgurke in Scheiben oder die sauren Gurken in feine Würfel, je nachdem wozu du dich entschieden hast.
    Menge nach Belieben: Auf ein Kilo Kartoffeln nehme ich etwa eine halbe Salatgurke oder 3 große saure Gurken.
  5. Gib die Gurken zu den Kartoffelscheiben.

Marinade zubereiten

  1. Schäle die Zwiebel und würfle sie sehr fein.
  2. Gib Zwiebelwürfel, Brühe, Essig, Zucker und Salz in einen kleinen Topf, bring alles zum Kochen und lass es 2 Minuten köcheln. Nimm den Topf vom Herd und rühre den Senf ein.

Kartoffelsalat anmachen

  1. Gieße die heiße Marinade über die warmen Kartoffelscheiben. Wende alles vorsichtig mit einem großen Löffel oder Teigschaber – nicht rühren, sonst zerbrechen die Scheiben.
  2. Lass den Salat etwa 10 Minuten stehen, damit die Kartoffeln die Brühe aufsaugen können. Gib dann das Öl dazu und wende den Kartoffelsalat noch einmal behutsam.
  3. Decke die Schüssel ab und lass den Salat mindestens 1 Stunde bei Zimmertemperatur durchziehen. Wende ihn zwischendurch ein- bis zweimal.

Abschmecken und servieren

  1. Schmecke den Kartoffelsalat mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf einem Spritzer Essig ab. Wirkt er zu trocken, gibst du noch etwas warme Brühe dazu – er sollte schön saftig glänzen.
  2. Schneide den Schnittlauch in feine Röllchen und hebe ihn unter. Wenn du magst, mischst du kurz vor dem Servieren noch etwas Feldsalat unter. Serviere den Kartoffelsalat lauwarm oder zimmerwarm.

Das brauchst du

  • Großer Topf
  • Kleiner Topf
  • Kochmesser
  • Große Schüssel
  • Großer Löffel oder Teigschaber

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Themen: #schnitzel

Mehr zum Rezept

Kartoffelsalat mit Brühe: mein schwäbischer Klassiker

Kaum ein Gericht spaltet Deutschland so zuverlässig wie der Kartoffelsalat. Die einen schwören auf Mayo, die anderen würden dafür nie im Leben ein Glas öffnen. Ich gehöre klar ins zweite Lager: Mein liebster Kartoffelsalat ist der schwäbische mit Brühe. Hauchdünne, noch warme Kartoffelscheiben, eine heiße Marinade aus Brühe, Essig und Zwiebeln, zum Schluss ein guter Schuss Öl und frischer Schnittlauch – mehr braucht es nicht.

Dieses Kartoffelsalat Rezept kommt mit wenigen, günstigen Zutaten aus. Was es dagegen braucht, ist etwas Geduld: Erst wenn die Kartoffeln die Marinade richtig aufgesogen haben, wird der Salat so, wie er sein soll.

Schwäbischer Kartoffelsalat: das Geheimnis liegt in der Brühe

Im Schwäbischen sagt man, ein guter Kartoffelsalat muss „schlotzig“ sein: saftig und glänzend, aber ohne dass die Kartoffeln zu Brei zerfallen. Das klappt nur, wenn du drei Regeln beachtest. Erstens: Die Kartoffeln kommen noch warm in die Schüssel, denn nur warme Kartoffeln saugen die Brühe richtig auf. Zweitens: Die Marinade gießt du heiß darüber. Drittens: Das Öl kommt erst zum Schluss. Würdest du es zuerst dazugeben, legt es sich wie ein Film um die Scheiben – und die Brühe perlt einfach ab.

Und ganz wichtig: Schwäbischer Kartoffelsalat wird nicht kühlschrankkalt serviert, sondern lauwarm oder zimmerwarm. Nur dann schmeckt er nach mehr als nur Essig.

Welche Kartoffeln für Kartoffelsalat?

Für meinen Kartoffelsalat mit Brühe nehme ich ausschließlich festkochende Kartoffeln. Sie enthalten weniger Stärke, behalten beim Kochen ihre Form und lassen sich in feine Scheiben schneiden. Bewährt haben sich bei mir Annabelle, Linda oder Nicola. Fünf weitere Sorten, mit denen dein Salat garantiert gelingt, stellt Utopia vor.

Ich koche die Kartoffeln immer mit Schale und pelle sie, solange sie noch heiß sind. Das ist zwar etwas fummelig, aber so bleiben sie aromatischer und werden nicht wässrig. Ein Tipp für empfindliche Finger: Spieß die Kartoffel auf eine Gabel und zieh die Schale mit einem kleinen Messer ab.

Kartoffelsalat ohne Mayo – oder doch mit?

Grob gilt: Im Süden wird der Salat mit Brühe, Essig und Öl angemacht, im Norden mit Mayonnaise, Gewürzgurken und Ei. Bist du eher Team Mayo, dann probier den Böhmischen Kartoffelsalat von Madame Cuisine mit Fleischwurst, Gewürzgurken und Apfel. Und wer es ganz modern mag: Den viralen knusprigen Kartoffelsalat mit Smashed Potatoes hat Princess auf ihrem Blog nachgemacht.

Mein Kartoffelsalat ohne Mayo lässt sich aber auch wunderbar abwandeln. Im Winter hebe ich gern eine Handvoll Feldsalat unter, im Schwäbischen „Ackersalat“ genannt. Im Sommer kommen ein paar Scheiben Salatgurke dazu. Und wenn du Gurke lieber separat magst, passt mein Gurkensalat mit Joghurt als zweiter Salat perfekt auf den Tisch.

Kartoffelsalat an Heiligabend und als Beilage

Würstchen mit Kartoffelsalat ist für viele Familien das Essen an Heiligabend schlechthin – bei uns auch. Woher diese Tradition kommt und was sie mit dem alten Fastenbrauch vor Weihnachten zu tun hat, erklärt der Speisekarte-Blog in seinem Beitrag zum Weihnachtsessen. Praktisch ist der Salat dafür allemal: Du kannst ihn schon am Vormittag zubereiten und hast am Abend Zeit für die Bescherung.

Außer zu Würstchen serviere ich mein Kartoffelsalat Rezept am liebsten zu einem knusprigen Schnitzel. Das funktioniert auch vegetarisch, etwa mit meinem Blumenkohl-Schnitzel nach Wiener Art. Für ein Buffet kombiniere ich ihn gern mit meinem Belugalinsen-Salat. Noch mehr Ideen für die kalte Jahreszeit findest du in meinen Herbstrezepten.

Das passt auch

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Kartoffelsalat mit Brühe nach schwäbischer Art Schritt 1 von 12
  1. Kartoffeln kochen

    Wasche die Kartoffeln und gib sie mit Schale in einen großen Topf. Bedecke sie mit Wasser, salze es leicht und lass die Kartoffeln zugedeckt 20–25 Minuten kochen, bis sie gerade gar sind. Mach die Messerprobe: Die Spitze sollte leicht hineingleiten, die Kartoffel aber nicht zerfallen.

Geschrieben von

Adrian

Ich bin Adrian und liebe Kochen. Wenn ich nicht gerade am Herd stehe oder meine Investments verblogge, dann schreibe ich hier alle Rezepte auf, die mir gut gefallen. Damit du sie nachmachen kannst!

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