Gurkensalat mit Joghurt und Dill
Klassischer Gurkensalat mit Joghurt: hauchdünn gehobelte Gurken, vorher gesalzen und ausgedrückt, in einem cremigen Dressing aus griechischem Joghurt, Dill, Zitrone und einem Hauch Knoblauch. Die frische Beilage zu Schnitzel, Kartoffeln, Fisch und Gegrilltem.
- Vorbereitung
- 15 Min
- Ruhen
- 30 Min
- Gesamt
- 45 Min
- Schwierigkeit
- Einfach
Zutaten
Für die Gurken
Für das Joghurtdressing
Zutaten antippen, um sie beim Einkaufen oder Abwiegen abzuhaken.
Zubereitung
Gurken vorbereiten
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Wasche die Gurken und schneide die Enden ab, das Stielende ruhig großzügig. Schäle die Gurken nach Belieben ganz, gar nicht oder nur in Streifen.
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Hoble die Gurken mit einem Gemüsehobel in 1–2 mm dünne Scheiben. Sind die Kerne sehr wässrig, halbierst du die Gurken vorher längs und kratzt die Kerne mit einem Teelöffel heraus.
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Schäle die Zwiebel, halbiere sie und schneide sie in hauchdünne Halbringe.
Gurken salzen
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Gib Gurkenscheiben und Zwiebel in ein Sieb über einer Schüssel und vermische sie mit dem Salz. Lass alles etwa 20 Minuten Wasser ziehen.
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Drücke die Gurken anschließend portionsweise sanft mit den Händen aus und gieß die Flüssigkeit weg. Nicht zu fest drücken, die Scheiben sollen nicht zerbrechen.
Joghurtdressing zubereiten
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Wasche den Dill, schüttle ihn trocken und hacke ihn fein. Lege etwas davon zum Garnieren beiseite. Reibe die Knoblauchzehe fein.
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Verrühre Joghurt, Knoblauch, Zitronensaft, Essig, Senf, Honig und Öl in einer großen Schüssel mit einem Schneebesen zu einem glatten Dressing. Rühre den Dill unter und würze mit Pfeffer. Salze erst ganz zum Schluss – die Gurken bringen schon Salz mit.
Gurkensalat mit Joghurt anrichten
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Gib die ausgedrückten Gurken und Zwiebeln zum Dressing und vermische alles gründlich.
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Lass den Gurkensalat mit Joghurt etwa 10 Minuten im Kühlschrank durchziehen. Schmecke ihn dann noch einmal mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf etwas Zitronensaft ab und bestreue ihn vor dem Servieren mit dem restlichen Dill.
Das brauchst du
- Gemüsehobel
- Kochmesser
- Sieb
- Große Schüssel
- Schneebesen
- Feine Reibe
Mehr zum Rezept
Gurkensalat mit Joghurt: frisch, cremig und schnell gemacht
Es gibt Beilagen, die einfach immer passen – und Gurkensalat mit Joghurt steht bei mir ganz oben auf dieser Liste. Knackige Gurkenscheiben, ein cremiges Dressing mit viel Dill, ein Hauch Knoblauch und eine feine Säure: Mehr braucht es nicht. Ob zum Schnitzel, zu Pellkartoffeln, zu gegrilltem Fisch oder einfach mit einer Scheibe Brot – der Salat ist schnell gemacht und bringt Frische auf jeden Teller.
Mein Gurkensalat mit Joghurt Rezept ist eine leichtere Variante des Klassikers mit saurer Sahne oder Schmand. Ich nehme griechischen Joghurt: Der ist schön cremig, bringt eine angenehme Säure mit und verwässert nicht so schnell wie ein dünner Naturjoghurt.
Der wichtigste Schritt: Gurken salzen und ausdrücken
Kennst du das? Du stellst eine Schüssel Gurkensalat auf den Tisch, und zehn Minuten später schwimmen die Gurken in einer milchigen Pfütze. Kein Wunder, denn Salatgurken bestehen zu rund 95 Prozent aus Wasser. Deshalb salze ich die gehobelten Scheiben vorher und lasse sie etwa 20 Minuten in einem Sieb Wasser ziehen. Danach drücke ich sie sanft mit den Händen aus. So bleiben die Gurken knackig, nehmen das Dressing viel besser auf, und dein Gurkensalat mit Joghurtdressing bleibt cremig – auch wenn er eine Weile auf dem Buffet steht.
Die Zwiebel gebe ich gleich mit ins Sieb. Durch das Salz verliert sie ihre Schärfe und wird angenehm mild.
Gurke schälen oder nicht?
Ich schäle meine Gurken meist nur streifenweise. Das sieht hübsch aus, und ein Teil der Schale bleibt dran – genau dort stecken nämlich viele Vitamine und Mineralstoffe. Bekommst du Bio-Gurken mit dünner Schale, kannst du sie auch komplett ungeschält hobeln. Das Stielende schneide ich immer großzügig ab, weil sich dort eventuell vorhandene Bitterstoffe sammeln. Ein ausführliches Für und Wider zum Schälen liefert Öko-Test.
Mein Joghurtdressing mit Dill
Für das Dressing verrühre ich den Joghurt mit Zitronensaft, einem Schuss Weißweinessig, etwas Senf, Honig und Olivenöl. Der Senf ist mein kleiner Kniff: Er bindet das Dressing und gibt eine feine Würze, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Frischer Dill gehört für mich unbedingt dazu – ein Gurkensalat mit Dill schmeckt für mich nach Sommer im Garten. Hast du einen großen Bund gekauft? Wie du den Rest einfrierst, erklärt das Gartenjournal.
Beim Salzen des Dressings bin ich vorsichtig, denn die Gurken bringen schon etwas Salz mit. Abschmecken ist hier Pflicht.
Variationen: von Cacık bis Smashed Cucumber Salad
Joghurt und Gurke sind ein Traumpaar, das du in vielen Küchen findest. In der Türkei wird daraus Cacık: Die Gurke wird klein gewürfelt, der Joghurt mit Knoblauch und getrockneter Minze gewürzt und oft so flüssig angerührt, dass man ihn fast wie eine kalte Suppe löffelt. Der Food-Autor Vidar Bergum erklärt in seinem Blog anschaulich, was Cacık vom griechischen Tzatziki unterscheidet (englischsprachig). Ganz ohne Joghurt, dafür mit Sesamöl und Chili, kommt der Smashed Cucumber Salad von Bake to the Roots daher – perfekt, wenn du es asiatisch und scharf magst.
Auch meinen cremigen Gurkensalat kannst du leicht abwandeln: Ein paar Radieschenscheiben sorgen für Farbe und Biss, gehackte Minze statt eines Teils vom Dill macht ihn orientalischer.
Wozu passt Gurkensalat mit Joghurt?
Der Klassiker ist für mich die Kombination mit einem knusprigen Schnitzel. Das funktioniert auch vegetarisch: Probier den Salat unbedingt zu meinem Blumenkohl-Schnitzel nach Wiener Art. Mit etwas mehr Knoblauch und Minze passt er außerdem wunderbar zu meinem Blumenkohl aus dem Ofen mit Tahini-Soße auf einer bunten Mezze-Tafel. Und wenn du einen sättigenderen Salat suchst, schau dir meinen Belugalinsen-Salat an.
Das passt auch
- Salate
- Salate
- Vegetarisch
- Vegan





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